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Europaprojekte
   
Neue europäische Lernpartnerschaft bewilligt!  
"Trans-Acting"

Zeitraum: November 2010 bis Mai 2012
Sprachen: Englisch, Italienisch, Polnisch, Türkisch, Deutsch
Zielgruppe: alle Erwachsenen ab 18 Jahre

Wir werden Sprachenlernen durch kreatives Tun erforschen und betreiben: Spezielle Sprachkurse bereiten Lernende auf einsprachige Workshops in z.B. bildender Kunst, Theater, Kochen, Kunsthandwerk oder Musik vor. Diese werden durchgeführt von muttersprachlichen Kunst- und Kulturschaffenden.

Basiskenntnisse in der Fremdsprache sind erforderlich; Kenntnisse in dem Medium dagegen nicht. Sie können also endlich den Einstieg in das Singen, Schauspielern, Malen etc. wagen und zwar in einer Fremdsprache!

Wir werden unsere Partner in Italien, Polen und der Türkei besuchen und im Mai 2012 werden wir sie alle hier in Hannover auf dem Abschlussfest der Sprachen und Kreativität empfangen. Diese Reisen werden aus der europäischen Förderung finanziell unterstützt.

Wir möchten: dass Sprachenlernen mehr Spaß macht, dass Menschen ihre Kreativität entdecken, dass LehrerInnen neue Methoden entwickeln und ausprobieren, dass ausländische KünstlerInnen in Hannover ihr Können und ihre Begeisterung weiter geben - und dass wir noch weiter "über den Tellerrand" schauen und Freundschaften überall in Europa knüpfen!

Info: Mic Hale, Tel. 168 40239, mic.hale@hannover-stadt.de
   
Dancing Europe  
Vom 2.-8. Januar 2011 findet in Hannover ein Grundtvig Workshop für LaientänzerInnen, -tanzleiterInnen und -musikerInnen aus ganz Europa statt. Sie werden zusammen im Naturfreundehaus Hannover wohnen und arbeiten, um aus ihren eigenen Tanz- und Musiktraditionen neue, im wahrsten Sinne europäische Tänze zu schaffen.

Am Abend des 7. Januars werden sie im Tanzhaus Lister Turm getanzt und einem breiteren Publikum vermittelt. Die Workshop-TeilnehmerInnen werden unsere neuen Tänze mit zurück in ihre eigenen Länder nehmen, um dort ihre jeweilige Tanzszene zu bereichern.

Dreiviertel der TeilnehmerInnen werden aus dem Ausland kommen und aus einem Land werden nicht mehr als ein Drittel dabeisein. Die Zusammenstellung der Gruppe soll so offen und vielfältig wie möglich sein.

TeilnehmerInnen aus anderen EU Staaten zahlen nichts! Alle Kosten &emdash; Reise, Unterkunft und Verpflegung - werden im Rahmen des Lebenslangen Lernen Programms der Europäischen Kommission gedeckt. Teilnehmer aus Deutschland werden wir teils oder sogar ganz finanziell unterstützen können.

Die Workshopsprache wird Englisch sein, allerdings werden wir uns hauptsächlich tänzerisch und musikalisch verstehen. Daher sind fortgeschrittene Kenntnisse nicht nötig. Gleichfalls gilt: Wir suchen keine Profis, die schon ihren eigenen Weg in die europäische Tanzszene machen, sondern Amateure mit Tanz und/oder Musikerfahrung, die sich für die Idee eines europäischen Austausches (nicht nur tänzerisch!) begeistern.

Wir möchten unsere TeilnehmerInnen Suche so breit wie möglich betreiben! Wenn Sie Freunde und Bekannte im Ausland haben, die in der Landestradition tanzen oder musizieren, bitte erzählen Sie ihnen von unserem Vorhaben. Genau diese Menschen möchten wir erreichen, um eine kunterbunte Mischung aus bis zu 16 Nationalitäten in Hannover zusammen zu bringen!

Weitere Info: Mic Hale, Tel. 168-40239, mic.hale@hannover-stadt.de
   
Seniorenprojekt: ‚Our Continent – Our Culture’  
Wo waren Sie am Abend des 9. Novembers 1989? Welche Hoffnungen und Sorgen waren damals mit diesem historischen Ereignis verbunden, und wie haben diese sich über die letzten 20 Jahre verändert? Eine andere Frage: Fühlen Sie sich heute als Europäer/in oder eher Ihrem eigenen Land verbunden?

Oder: Fühlen Sie sich als Teil der europäischen Geschichte? Allen diesen Fragen und mehr werden für zwei Jahre Lernende und Lehrende aus VHS International Englisch für SeniorInnen Kursen (und Menschen, die noch nie bei der VHS waren!) nachgehen, und zwar in einem spannenden Projekt mit SeniorInnen und Jugendlichen aus Nordirland, Spanien, Portugal, Italien und Finnland.

Unsere Ziele sind das gegenseitige Verständnis und die Entwicklung einer gemeinsamen Vorstellung von Europa - was uns verbindet, und wie und was wir von einander weiter lernen können.

Jede/r Senior/in (und "senior" sind heutzutage alle über 50!) mit Englischkenntnissen von Stufe B1 aufwärts, ob sie/er schon an einem VHS Kurs teilnimmt oder nicht, ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Die nächste Workshopreihe beginnt am 6. Mai, und verschiedene Aktivitäten, Projektwerkstätten und gegenseitige Besuche (mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission) laufen bis zur Abschlusskonferenz in Nordirland im Mai 2011.
Wir freuen uns schon auf Kontakte und jede Menge schöner Erfahrungen mit anderen EuropäerInnen - und auf Sie!
Info: Mic Hale, VHS International 0049 511 168 40239,
mic.hale@hannover-stadt.de

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
   
Das EU - Programm "Lebenslanges Lernen" 2007-2013  
Förderprogramm Leonardo da Vinci/ Transfer of innovation:
Das Programm Leonardo da Vinci gehört zum Gesamtprogramm des Lebenslangen Lernens. Es ist speziell ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Einrichtungen und Organisationen, die sich mit der europäischen Weiterentwicklung und Harmonisierung der beruflichen Bildung beschäftigen.

Info: Joachim Melcher, Tel. 0049 511 300 33 889
Joachim.melcher@hannover-stadt.de
   
"Validation of non-formal and informal learning in the field of work integration of disadvantaged people and intercultural mediation (Valid-Info)"  
Das Projekt Valid-Info zielt darauf ab, die spezifischen, für die Arbeitsbereiche Arbeitsmarktintegration von benachteiligten Menschen und Kompetenzvermittlung für interkulturelle Mediatoren notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen zu erfassen, um damit auch klar die Bedeutung von nichtformalen und informellen Lernprozessen identifizierbar machen zu können.

Dieses know-how ist von besonderer Bedeutung für das professionelle Profil von Experten in den o. a. Arbeitsbereichen. Trotzdem werden diese Fähigkeiten oder Kompetenzen oftmals nicht anerkannt. Überdies haben Weiterbildungseinrichtungen, Ausbildungsinstitutionen und Universitäten in der Regel nicht die passenden Werkzeuge, die es ihnen erlauben, diesen Fähigkeiten oder Kompetenzen die entsprechende Anerkennung und / oder Akkreditierung zu erteilen.

Die weiteren Ziele sind:
- Teilnehmern durch Trainingsmaßnahmen und in der Weiterbildung den Erwerb und die Verwendung
von Wissen, Fähigkeiten und Qualifikationen zur Förderung der persönlichen Entwicklung, der
Beschäftigungsfähigkeit und der Teilhabe am europäischen Arbeitsmarkt zu unterstützen und zu fördern.

- die Verbesserung der Berufsausbildungsqualität und die Unterstützung von Innovationen in
Ausbildungssystemen, Einrichtungen und Praktiken.

Das Projekt wird zunächst anhand von "guten Praxisbeispielen" die Identifizierung und Bewertung von Kompetenzen analysieren, die in einem nichtformalen bzw. informellen Ausbildungs- bzw. Lernprozess erworben wurden.
Dies insbesondere mit Beispielen aus verschiedenen europäischen Ländern wie z. B. Deutschland mit dem ProfilPASS-System (VHS Hannover ist dabei regionales Dialogzentrum).

Info: Joachim Melcher, Tel. 0049 511 300 33 889
joachim.melcher@hannover-stadt.de
   
Förderprogramm INTERREG IV C  
Das Programm INTERREG IVC ist eher in der Tradition der bisherigen ESF und EQUAL-Förderprogramme der EU zu sehen. Dieses Programm ist Teil des EU-Ziels zur verstärkten Kooperation und Entwicklung in den Regionen und knüpft so an die Aufgaben des bisherigen EU-Strukturfonds an.

Durch die Einrichtung von interregionalen Kooperationsnetzwerken will dieses Förderprogramm die Effektivität der regionalen Entwicklungspolitik verbessern und zur ökonomischen Modernisierung beitragen, um insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu steigern.

Dazu sollen lokale und regionale Akteure überall in Europa in die Lage versetzt werden, sich über ihre bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse in den o. a. Politikfeldern auszutauschen. Des Weiteren sollen sich die Regionen mit wenig Erfahrung in bestimmten Politikfeldern mit den etwas fortgeschritteneren Regionen zusammen tun. Letztendlich soll damit der Transfer von "guter Praxis" in den Hauptschwerpunkt des Europäischen Strukturfonds verankert werden.

Info: Michael Guttmann, Tel. 0049 511 168 44775
michael.guttmann@hannover-stadt.de
   
"PASE - Public Policies and Social Enterprises"  
Das Projekt "PASE - Public Policies and Social Enterprises" zielt auf die Förderung einer interregionalen Zusammenarbeit von sieben regionalen bzw. lokalen öffentlichen Körperschaften, einer Schule der öffentlichen Verwaltung und einem kommunalen Weiterbildungszentrum (VHS Hannover). D. h. also neun europäische Partner- institutionen aus sieben europäischen Ländern (Italien, Spanien, Frankreich, Belgien, Rumänien, Polen und Deutschland).

Das Hauptziel des Projekts ist die Bekräftigung der Bedeutung und Wirksamkeit von regionalen öffentlichen Richtlinien, die den Fortschritt von sozialen Unternehmen fördern und diese als Gewinn für die lokale Wirtschaftsentwicklung und territoriale Wettbewerbsfähigkeit begreifbar machen sollen.

Ausgehend von den unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungshintergründen der Partner, beabsichtigen diese, sich über ihre Erfahrungen, Methoden und Werkzeuge auszutauschen, die sich in den jeweiligen Regionen zur Stärkung der wirtschaftlichen Lebendigkeit und des sozialunternehmerischen Geistes der Unternehmen als erfolgreich erwiesen haben.

Die Aktivitäten dieser Entwicklungspartnerschaft gliedern sich in die folgenden vier Arbeitsschritte:

1. Die Identifizierung, Auswahl und der Vergleich von "guten Praxisbeispielen" für öffentliche Förderrichtlinien unter Berücksichtigung der Beteiligung und Unterstützung von KMUs.

2. Die Vertiefung des Wissens über die ausgewählten Praxisbeispiele, um ihre Übertragbarkeit auf andere Regionen/Länder zu ermöglichen.

3. Die Übertragung von eben diesen "guten Praxisbeispielen" auf der Grundlage einer gemeinsam entwickelten und definierten lokalen Landkarte bzw. Blaupause.

4. Das Entwickeln von gemeinsamen Richtlinien, die es den lokalen Institutionen ermöglichen, allgemeine Dienstleistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge unter Einbeziehung von sozialen Unternehmen durchzuführen.

Das Hauptergebnis des Projekts wird ein Katalog von identifizierten und ausgewählten "guten Praxisbeispielen" der bisher regional eingesetzten öffentlichen Instrumente sein. Damit soll die Erstellung von gemeinsamen Richtlinien und innovativen Strategien zur Unterstützung von sozialen Unternehmen vorangetrieben werden, um so eventuell die Entstehung von neuen öffentlichen Sozialpartnerschaften bzw. Versorgungsmodellen auf lokaler Ebene zu fördern.

Link zur Website von PASE
Info: Michael Guttmann, Tel. 0049 511 168 44775
michael.guttmann@hannover-stadt.de
   
Das Förderprogramm GRUNDTVIG  
Das Programm GRUNDTVIG richtet sich speziell an Einrichtungen und Organisationen der allgemeinen Erwachsenenbildung. Es werden Projekte finanziert, die Lehren und Pädagogen neue Erkenntnisse über die europäische Dimensionen und Zusammenhänge ihres Bildungsangebots und ihrer Arbeitsbereiche vermitteln.

So soll die Qualität des Bildungsangebots insgesamt verbessert werden, damit erwachsene Lernende aller Altersgruppen und unterschiedlicher Gesellschaftsschichten davon profitieren können.

Info: Diethard Heindorf, Tel.: 051116844774, Diethard.Heindorf@hannover-stadt.de