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Vortrag: „Klaus Pringsheims Beitrag zum musikalischen Kulturtransfer“

jn veröffentlicht am: 11. Oktober 2018

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Vortrag | Donnerstag, der 25. Oktober 2018 | Eintritt: 3,-€ für Mitglieder, 5,-€ für Gäste | Haus der VHS Hannover




Klaus Pringsheim

Am 24. Juli 2018 feierte die literarische Welt den 135. Geburtstag der Zwillinge Katia und Klaus Pringsheim. Während Katia als „Frau Thomas Mann“ weltberühmt wurde, ist Klaus Pringsheim bis heute nur wenigen bekannt. Dabei wirkte er nach einer Assistenz bei Gustav Mahler in Wien und nach ersten Theatererfahrungen als Dirigent und Opernregisseur im Berlin der 1920er Jahre. 1931 bewarb er sich erfolgreich auf die Position des Leiters des Orchesters der Kaiserlichen Musik-Akademie in Tokyo.

In Japan erreichte Pringsheim mit den Aufführungen des Akademie-Orchesters, die häufig in der Hibiya-Halle stattfanden und auch im Radio übertragen wurden, ein großes Publikum.

Ab 1951 unterrichtete er an der Musashino-Akademie Komposition. Gleichzeitig begleitete er publizistisch die ersten Gastspiele der Berliner Philharmoniker, der Deutschen Oper Berlin, des Gewandhausorchesters Leipzig und der Bayreuther Festspiele in Japan und leistete auch damit einen bedeutenden Beitrag zur Etablierung westlicher Musik in seinem Gastland, in dem er am Ende seines Lebens mehr als die Hälfte seines Arbeitslebens verbracht hatte. Der am 7. Dezember 1972 verstorbene Pringsheim fand auf dem Friedhof Kamakura Reien in Tokyo seine letzte Ruhe.

Der Vortrag

Der Vortrag widmet sich unbekannten biografischen Aspekten und der Darstellung des Themas einer sensiblen musikalischen und kulturellen Begegnung, die nicht selten von Missverständnissen geprägt, letzten Endes aber durchaus erfolgreich war.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V. statt.

Der Referent

Der Theater- und Musikwissenschaftler Ralf Eisinger promovierte an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität und war nach theatergeschichtlicher Forschungsarbeit am Stadtarchiv Braunschweig, als Operndramaturg unter anderem am Nationaltheater Mannheim und am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert. Intensive Beschäftigung mit den Kulturen Südost- und Ost-Asiens sowie Myanmaristik-Studien führten ihn nach Birma und Kambodscha.

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