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Identisch mit dem eigenen Geschlecht?

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Mittwoch, 27. November 2019 18:30–20:45 Uhr

Kursnummer 12806V1
Kursleitung Dr. Sebastian Winter
Datum Mittwoch, 27.11.2019 18:30–20:45 Uhr
Anzahl Termine 1 x
Gebühr kostenlos entgeltfrei
Ort

Volkshochschule Burgstraße
Burgstraße 14
30159 Hannover

Kursort

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Derzeit erreicht die rechtspopulistische Forderung nach einer Rückkehr zu „echten Geschlechtsidentitäten“ und einer Abkehr
von „unnatürlichem Genderismus“ große öffentliche Aufmerksamkeit. Gestärkt werden soll das eigene „Wesen“ als Frau und Mann, während das Ressentiment alles davon Abweichende trifft, insbesondere LGBTIQ*- Personen und die Gender Studies, die
wissenschaftlich das vermeintlich natürliche Fundament der Geschlechterordnung in Frage stellen. Halten Rechtspopulist*innen
„Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ für ein biologisches oder religiöses Faktum, so wird in dem psychoanalytisch- soialpsychologischen Strang der Gender Studies den Wirkungen dieser Kategorien auf die Subjekte nachgeforscht:
Inwiefern werden wir „weiblich“ und „männlich“ sozialisiert? Heißt das, im Ergebnis werden die Kinder wirklich bruchlos
zu Jungen und Mädchen? Woher kommt das den Rechten verhasste Abweichende?

Referent:
Dr. Sebastian Winter, Hochschule Hannover
Moderation:
Prof. Dr. Rolf Pohl, ehemals Leibniz Universität Hannover/Institut für Soziologie

Einführungstext
Veranstaltungsreihe
IDENTITÄTSSEHNSUCHT – ÜBER DEN
FRAGWÜRDIGEN UMGANG MIT EINHEIT
UND VERSCHIEDENHEIT
23. Oktober 2019 bis 5. Februar 2020
In Zeiten gesellschaftlicher Krisen und politischer
Umbrüche nimmt die Sehnsucht nach
Identitätskonzepten zu, die klare Abgrenzung
nach außen und Harmonie nach innen versprechen.
Dabei wird verkannt, dass „innen“
und „außen“, „Eigenes“ und „Nicht-Eigenes“
je nach ideologischen Vorgaben konstruiert
werden. Das öffnet Tür und Tor für einfache
Welterklärungsmuster und demagogische
Heilsversprechungen. Auch aktuell ist diese
Gefahr wieder größer geworden. Das lässt
sich an der inflationären Verbreitung des Identitätsbegriffs
in verschiedenen politischen,
gesellschaftlichen und wissenschaftlichen
Diskursen zeigen. In dieser Vortragsreihe wird
die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule
Hannover den damit verbundenen
Fragen und Problematiken in Kooperation mit
der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie
(www.agpolpsy.de) und dem Institut für
Soziologie an der Leibniz Universität Hannover
(www.ish.uni-hannover.de) an ausgewählten
Beispielen nachgehen.


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