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HaDi-Treffen - Hannoversches Diversity Netzwerk AlbuM und VHS Hannover

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Der Kurs ist nicht buchbar.

Donnerstag, 04. April 2019 13:30–17:15 Uhr

Kursnummer 16899K1
Dozent*innen Angela Wulf
Christoph Grote
Prof. Dr. Rolf Pohl
Jan Egge Sedelies
Manfred Brink
Malgorzata "Goska" Soluch
Ilka Theurich
Tariq Alsaadi
Juliette Wedl
Datum Donnerstag, 04.04.2019 13:30–17:15 Uhr

Um Anmeldung bis zum 20. März wird gebeten.

Anzahl Termine 1 x
Gebühr kostenlos entgeltfrei.
Ort

Volkshochschule Burgstraße
Burgstraße 14
30159 Hannover

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Hannoversches Diversitynetzwerk (HaDi)
„Neue Männer braucht das Land“, sang schon 1982 Ina Deter. Die „neue Männlichkeit“ wird oft genannt und die Zeit titelte 2014 „Not am Mann – das geschwächte Geschlecht“.
Dieses HaDi-Treffen erfolgt in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle ALBuM und steht im Zeichen des Semesterschwerpunkts der VHS Hannover: Gleichstellung der Geschlechter (SDG 5) und Diversität mit Fokus auf den „Mann“.
Es wird nach Grußworten und einem Fachvortrag verschiedene Stationen geben, wo Sie sich informieren und austauschen können. Außerdem ist eine Ausstellung des Illustrators Tariq Alsaadi geplant.

Die HaDi-Treffen bestehen aus Information, Austausch und künstlerischem Beitrag und sind jeweils zu einem der sechs Diversitätskriterien. Sie richten sich vor allem an Führungskräfte und Personalverantwortliche, aber auch an Multiplikator*innen und Interessierte.
Anmeldung bis zum 20. März unter E-Mail Senden oder E-Mail Senden

13:30 Grußworte und Begrüßung
13:45 Input, Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der LHH
14:00 Vortrag zu Männlichkeitsbildern, Prof. Dr. Rolf Pohl
Pause
15:00 Rundgang mit Stationen:
- Ausstellung „Grenzenlose Identität“, Tariq Alsaadi,
- Identitätslotto (Juliette Wedl, Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG)),
- „neue Männlichkeit“ und Rollenbilder (Manfred Brink, G. mit Niedersachsen/VNB),
- Rollenbilder/Identität/Geschlecht (Goska Soluch),
- mannigfaltig (Christoph Grote),
- „performing gender“ (Ilka Theurich)
16:30 Austausch und Get-Together
Gegen 17:15 Ende der Veranstaltung

Moderation: Jan Sedelies (HAZ)

INFOS ZUM VORTRAG:
Männlichkeiten in der Moderne. Macht, Sexualität und die Sicherung der männlichen Vorherrschaft
Die vorherrschenden Männlichkeiten sind im Wandel. Aber trotz aller geschlechterpolitischen Fortschritte hat sich eine Tatsache grundsätzlich nicht geändert: Die spätmodernen Gesellschaften sind strukturell nach wie vor von einer hierarchischen, männlich dominierten Kultur der Zweigeschlechtlichkeit bestimmt. Vor diesem Hintergrund ist die verbreitete Rede über die "Krise der Männlichkeit" ein verschobener Diskurs, der eine Auseinandersetzung mit diesen Strukturen verweigert und die "Schuld" bei den Frauen und dem Feminismus sucht. Auch der Kampf gegen die Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt, das regelmäßige Scheitern der immer wieder aufkommenden Sexismus-Debatten, vor allem aber das unverändert große Ausmaß sexueller und sexualisierter Gewalt sind Ausdruck der hartnäckigen Aufrechterhaltung dieser grundlegenden Struktur geschlechtlicher Ungleichheit.


Prof. Dr. Rolf Pohl war Hochschullehrer für Sozialpsychologie am Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören im Bereich der Politischen Psychologie die Themen NS-Täter, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit sowie im Bereich der Geschlechterforschung die Themen Sexismus, Männlichkeit, sexuelle Gewalt und männliche Adoleszenz.

Ansprechpartner*innen:

Stephan Kaps | (0511) 168 - 44 77 6
Heike Dormeier | (0511) 168 - 44 37 3
Tatjana Werner | (0511) 168 - 36 25 0

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