Kontakt & Feedback

Das Trauma des verlorenen Weltkrieges: Über das Schweigen der Republikaner und den Totenkult der Deutschnationalen.

zurück



Kurs in den Warenkorb legen
Dieser Kurs ist buchbar!

Dienstag, 10. September 2019 18:30–21:30 Uhr

Kursnummer 12820V1
Kursleitung Peter Schulze
Datum Dienstag, 10.09.2019 18:30–21:30 Uhr
Anzahl Termine 1 x
Gebühr kostenlos entgeltfrei
Ort

Volkshochschule Burgstraße
Burgstraße 14
30159 Hannover

Kurs weiterempfehlen


Nach 1918 gibt es keinen gesellschaftlichen Konsens über die Erinnerung an die Kriegstoten. Durch den Krieg hervorgerufenes tausendfaches Leiden und Trauergefühle werden politisch instrumentalisiert: Die nationale Rechte empört sich über den 'Schandfrieden', weist die 'Kriegsschuldlüge' zurück und behauptet, der Sieg der deutschen Waffen sei durch Verrat von links sabotiert worden. Die republikanische Linke wehrt sich gegen die 'Dolchstoßlegende', führt aber keine Auseinandersetzung um die Ursachen des Weltkriegs. Die öffentliche Weltkriegserinnerung bleibt der politischen Rechten überlassen. Ihre Aufmärsche und Appelle sind Teil der Mobilisierung gegen die Weimarer Demokratie.

Vortrag von Dr. Peter Schulze, Historiker
Moderation: Arzu Altug, VHS Hannover

Einführungstext für die Veranstaltungsreihe
Weimarer Farbenlehre: Schwarz-rot-gold oder Schwarz-weiß-rot?
Mit den Worten: "Es lebe das Neue", ruft Philipp Scheidemann am 9. November 1918 die Republik aus. Die neue Republik übernimmt die Farben der demokratischen Bewegung von 1848: Schwarz-Rot-Gold – und behält zugleich die Farben des alten Kaiserreichs, Schwarz-Weiß-Rot, als offizielle Handelsflagge.

Die widersprüchliche Weimarer Farbenlehre steht symbolisch für die gesellschaftlichen Machtkämpfe zwischen 1918 und 1933. Denn die Mächte des alten Reichs, Adel, Militär und Wirtschaft, sind keineswegs überwunden. Als Gegner der Demokratie erobern sie schrittweise die Institutionen der Republik.

Die Vortragsreihe vermittelt kritische Einblicke in politische und gesellschaftliche Entwicklungen der Weimarer Republik, am Beispiel der Stadt und Provinz Hannover.

Veranstalter: Historisches Museum Hannover, Volkshochschule Hannover.


nach oben

vhs Hannover

Burgstraße 14
30159 Hannover

E-Mail & Internet

E-Mail Senden
Kontaktformular

Telefon & Fax

Telefon: 0511/168-44783
Fax: 0511/168-41532

Anfahrt & Öffnungszeiten

Anfahrt
Öffnungszeiten

© 2019 Konzept, Gestaltung & Umsetzung: ITEM KG