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Frauenrechte und Frauenwiderstand in der Türkei

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Freitag, 16. März 2018 18:30–20:45 Uhr

Kursnummer 12813V1
Dozentin Betül Prof. Dr. Yarar
Datum Freitag, 16.03.2018 18:30–20:45 Uhr
Anzahl Termine 1 x
Gebühr kostenlos
Ort Volkshochschule Burgstraße / Saal
Volkshochschule Burgstraße / 114

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Ende des 19. Jahrhunderts gab es im Osmanischen Reich 40 Frauenzeitschriften. Die Herausgeberinnen veröffentlichten Artikel zu aktuell politischen Themen und foderten freien Zugang zur Bildung, Abschaffung arrangierter Ehen und die Einführung des Wahlrechts.
Nach der Gründung der Rebublik Türkei waren die Frauen auf dem Papier dann auch gleichberechtigt, der Republikgründer Mustafa Kemal "schenkte" ihnen später sogar das Wahlrecht. Den Feministinnen in der Türkei war das nicht genug. Seit dem kämpfen sie für mehr Rechte und für Emanzipation.

Unter Erdogans Herrschaft setzen sich Feministinnen in der Türkei für den Erhalt ihrer Errungenschaften und für die Demokratie ein. Es geht ihnen dabei um die politischen Zustände im Land. Denn sie wissen: werden Freiheiten und Rechte eingeschränkt, trifft das am härtesten die Frauen. Deshalb trotzen sie Demoverboten wie Repressalien und organisieren den Frauenwiderstand, sind im öffentlichen Raum present.

Feministinnen in der Türkei haben ihren Protest bis heute immer unter schwierigen politischen Verhältnissen organisiert, gesellschaftliche Tabus aufgebrochen und ihre Forderungen durchgesetzt. Es gibt kein Grund für die Zukunft daran zu zweifeln.

12813V1
Referentin: Prof. Dr. Betül Yarar
Universität Bremen, Interkulturelle Bildung
Freitag, 18:30 Uhr, 3 Ustd.
16. März
Haus der VHS, Raum 114


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