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Rechtsextremismus in Weimar.

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Dienstag, 22. Oktober 2019 18:00–20:00 Uhr

Kursnummer 12823V1
Kursleitung Peter Schyga
Datum Dienstag, 22.10.2019 18:00–20:00 Uhr
Anzahl Termine 1 x
Gebühr kostenlos Entgeltfrei
Ort

Historisches Museum
Pferdestr. 6/Hohes Ufer
30159 Hannover

Kursort

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Die viel zitierte Annahme, dass die erste demokratische Republik in Deutschland mangels Demokraten gescheitert sei, ist kaum hilfreich bei der zeithistorischen Analyse. Denn sie unterschätzt den Einfluss rechtsextremer Bewegungen, Parteien und Medien, von den Freikorps über den Stahlhelm, die NSDAP und andere nationalistisch-völkische Bünde bis zur DNVP und dem Presseimperium Alfred Hugenbergs. Peter Schyga, der sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte des Nationalsozialismus und seinen Ursachen befasst, geht in seinem Vortrag dem Treiben des Weimarer Rechtsextremismus nach, gerade auch in der Provinz. Er zeigt beispielhaft, wie 'Mob und Elite' (Hannah Arendt) im Kampf gegen die Republik zueinander finden.

Vortrag von Dr. Peter Schyga, Historiker

Einführungstext für die Veranstaltungsreihe
Weimarer Farbenlehre: Schwarz-rot-gold oder Schwarz-weiß-rot?
Mit den Worten: "Es lebe das Neue", ruft Philipp Scheidemann am 9. November 1918 die Republik aus. Die neue Republik übernimmt die Farben der demokratischen Bewegung von 1848: Schwarz-Rot-Gold – und behält zugleich die Farben des alten Kaiserreichs, Schwarz-Weiß-Rot, als offizielle Handelsflagge.

Die widersprüchliche Weimarer Farbenlehre steht symbolisch für die gesellschaftlichen Machtkämpfe zwischen 1918 und 1933. Denn die Mächte des alten Reichs, Adel, Militär und Wirtschaft, sind keineswegs überwunden. Als Gegner der Demokratie erobern sie schrittweise die Institutionen der Republik.

Die Vortragsreihe vermittelt kritische Einblicke in politische und gesellschaftliche Entwicklungen der Weimarer Republik, am Beispiel der Stadt und Provinz Hannover.

Veranstalter: Historisches Museum Hannover, Volkshochschule Hannover.

Peter Schyga Hauptdozent


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