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Kursdetails

Begegnungen mit Griechenland: Bevölkerungsaustausch statt Minderheitenschutz

Bevölkerungsaustausch statt Minderheitenschutz: Das griechisch-türkische Transferabkommen von 1923 aus völkerrechtlicher und erinnerungskultureller Perspektive. Auch wenn die Lausanner Konvention vom Januar 1923 nicht das erste zwischenstaatliche Bevölkerungsaustauschabkommen in der modernen Geschichte darstellt, war ihr Einfluss auf globaler Ebene präzedenzlos. Von der angeblichen „Erfolgsgeschichte“ der Lausanner Konvention ließen sich nicht nur Adolf Hitler und seine Verbündete inspirieren (z. B. in der Südtiroler Frage).
Die kollektive Erinnerung an den dem Abkommen von Lausanne vorangegangenen Griechisch Türkischen Krieg (1919‐1922) und an die „Kleinasiatische Katastrophe“, ist in Griechenland omnipräsent. In der offiziellen Erinnerungskultur und Geschichtspolitik der Türkei spielte wiederum der Exodus von über einer Million orthodoxer Christen aus Anatolien und die daran anschließende Konvention von Lausanne bis vor kurzem eine unbedeutende Rolle - im Gegensatz zum militärischen Sieg Kemal Atatürks über die griechischen Streitkräfte und die „Befreiung von Izmir“ im September 1922. Herr Prof. Dr. Adamantios Skordos referiert über das griechisch-türkische Transferabkommen von 1923 aus völkerrechtlicher und erinnerungskultureller Perspektive.
Eintritt an der Abendkasse: 5,00 Euro; für Mitglieder der DGG: 3,- Euro

Info: Eintritt an der Abendkasse: 5,00 Euro; für Mitglieder der DGG: 3,- Euro
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Prof. Adamantios Skordos

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Angebotsnr.: 262EP89109

Info:
Arash Moghimi
+49 511 168 45498
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Veranstaltungsart: Einzelveranstaltungen und Vortragsreihen

Beginn: Di., 24.11.2026, 19:30 Uhr

Ende: Di., 24.11.2026, 21:15 Uhr

Termine: 1

U-Stunden: 2

Veranstaltungsort: Haus der VHS

Kostenübersicht: 5,00 €

Ermäßigung auf das Kursentgelt ist möglich.



Veranstaltungsort(e):
Haus der VHS
Burgstraße 14
30159 Hannover