Gesellschaft | Politik | Umwelt

Einen lebendigen Dialog mit einer breiten Öffentlichkeit herzustellen, den Diskurs über gesellschaftliche und politische Themen zu fördern ist eine essentielle Aufgabe der VHS.

Die Volkshochschule ist ein Lernort und kultureller Treffpunkt, an dem sich Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Lernanliegen begegnen. Menschen, die in die Volkshochschule kommen sind ein Spiegel der (Stadt)gesellschaft.  

Informierte und urteilfähige Menschen fördern den Zusammenhalt und das Gemeinwesen. Über politische und gesellschaftliche Themen miteinander in Gespräch zu kommen, zu diskutieren, verschiedene Blickwinkel zu verstehen, ein Forum des Austauschs zu haben ist ein demokratisches Grundrecht und essentiell für die Gestaltung einer lebenswerten und zukunftsfähigen Gesellschaft.

Wir stehen vor einer Reihe von globalen und gleichermaßen lokalen (glokalen) Herausforderungen: Globalisierung, Digitalisierung, soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung, Klimawandel und Ressourcenverbrauch, begleitet von wirtschaftlichen, sozialen und auch internationalen Interessenkonflikten.

Wir greifen wichtige Themen und Zukunftsaufgaben und komplexe gesellschaftliche Problemlagen auf, fördern das Bewusstsein für unsere Umwelt oder verdeutlichen die Relevanz historischer Ereignisse für die heutige Gesellschaft.













Kursdetails

Vortrag und Eröffnung: Deutsche Teilungsgeschichte

Deutsche Teilungsgeschichte: Zwischen historischer Aufarbeitung und erinnerungskultureller Debatte

Am 17. Juni 1953 demonstrierten ca. eine Million DDR-Bürgerinnen und -Bürger gegen das SED-Regime. Der Protest für Freiheit und bessere Lebensbedingungen wurde von der SED mit Unterstützung der Sowjetunion niedergeschlagen. Als im Herbst 1989 erneut Hunderttausende im Zuge der „Friedlichen Revolution“ ihre freiheitlichen Grundrechte einforderten, brachte dies die SED zum Fall und mündete in die Deutsche Einheit. Für die (geschichtswissenschaftliche) Demokratie- und Diktaturforschung ist die Auseinandersetzung mit dem Begriff der Freiheit konstituierend. Dies gilt für die deutsche Teilungsgeschichte in besonderem Maße. Über Jahrzehnte war die hermetisch abgeriegelte innerdeutsche Grenze physische Manifestation eines repressiven Systems, das individuelle Freiheitsrechte massiv einschränkte. Der Vortrag setzt sich aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive mit diesen Themen auseinander und diskutiert anhand aktueller Forschungen und Projekte darin enthaltene Freiheitskonzepte.

Grußwort: Prof. Dr. Volker Epping
Präsident der LUH

Referent*innen:
apl. Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann
Dr. Christian Hellwig
Karolin Quambusch
Institut für Didaktik der Demokratie, LUH



In Kooperation mit der Leibniz Universität veranstaltet die Ada-Und-Theodor-Lessing-VHS Hannover die Vortragsreihe Freiheit im Wandel. An vier Abenden sprechen Professorinnen und Professoren aus der Philosophischen Fakultät, der Juristischen Fakultät sowie der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik. Verbindendes Element ist das Thema des Wissenschaftsjahres „Freiheit“. Die Referentinnen und Referenten zeigen, wie sehr das Reflektieren über Freiheit in ihren verschiedenen Dimensionen ganz unterschiedliche Fachgebiete beeinflusst.


Zuständiger Programmbereich:
Mensch und Gesellschaft

E-Mail: gesellschaft.vhs@hannover-stadt.de

Ansprechpartner*innen:
Heike Dormeier, Tel.: 168-44373
Marcel Will, Tel.: 168-45517


Info: Zu dieser Veranstaltung melden Sie sich über die Leibniz Universität Hannover an.
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apl. Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann

Dozent*in
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Dr. Christian Hellwig

Dozent*in
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Karolin Quambusch

Dozent*in


Info beachten

Status: Info beachten

Angebotsnr.: 241EP16150

Veranstaltungsart: Kurse/Lehrgänge

Beginn: Mi., 15.05.2024, 18:30 Uhr

Termine: 1

U-Stunden: 2,67

Veranstaltungsort: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover; Raum N.N.

Kostenübersicht:
zzgl. Gebühr für ein Kind0,00 €
zzgl. Gebühr je weiteres Kind0,00 €


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