Internationale und regionale Küche
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Hannover und Theodor Lessing. Ein Rundgang durch das Hochschulviertel
Im 19. Jahrhundert verändern Eisenbahnbau, Industrialisierung und Bevölkerungszuwanderung die Region: Hannover wird Industriestadt, Verkehrsknotenpunkt und preußische Garnison, eine Großstadt, in der das Wirtschaftsbürgertum die Politik bestimmt, eine jüdische Gemeinde geduldet wird und die aufsteigende Arbeiterbewegung ausgegrenzt bleibt.
In den 1920er Jahren wird Theodor Lessing, Professor für Philosophie an der Technischen Hochschule, mit seiner gesellschaftskritischen Untersuchung des Falls Haarmann (Geschichte eines Werwolfs, 1925) und seinem politisch-prophetischen Urteil über den Reichspräsidenten Hindenburg ("... hinter einem Zero immer ein künftiger Nero ...") zu einem Aufklärer, der den Hass des nationalistisch-judenfeindlichen Bürgertums auf sich zieht.
Beim Gang durch das Hochschulviertel begegnen wir der Geschichte der Stadt, ihren gesellschaftlichen Widersprüchen und politischen Gegensätzen, einer Großstadt ohne übergreifende Öffentlichkeit, in der ein kritischer Beobachter wie Lessing ausgegrenzt wird: "Reden wir über Hannover - das wird genügend harmlos sein." (Theodor Lessing)
Treffpunkt: Conti-Hochhaus/Haupteingang, Königsworther Platz
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Status: Freie Plätze
Angebotsnr.: 261EP12503
Ansprechpartner*in:
Heike Dormeier-Blanke
+49 511 168 44373
E-Mail schreiben
Veranstaltungsart: Kurse/Lehrgänge
Beginn: Fr., 26.06.2026, 16:00 Uhr
Ende: Fr., 26.06.2026, 18:15 Uhr
Termine: 1
U-Stunden: 3
Anmeldeschluss: 19.06.2026
Hinweis: Treffpunkt: Conti-Hochhaus/Haupteingang, Königsworther Platz
Veranstaltungsort: Haus der VHS
Kostenübersicht:| Kursentgelt | 1,50 € |
|---|---|
| Bearbeitungsentgelt | 10,00 € |
| Summe | 11,50 € |